Coronavirus

Studie: Corona-Infektion lässt das Gehirn um 10 Jahre altern

Eine aktuelle Studie des "Imperial College London" hat herausgefunden, dass eine Covid-19-Infektion bei besonders schwerem Verlauf das Gehirn frühzeitig altern lassen kann. Alle Infos

Frau trägt Maske
Studie: Corona-Infektion lässt das Gehirn um 10 Jahre altern Foto: iStock

Es sind immer wieder neue erschreckende Nachrichten, die uns im Zusammenhang mit der aktuellen Coronavirus-Lage erreichen. Diesmal kommt die Hiobsbotschaft aus der Hauptstadt Großbritanniens...

Das Studienergebnis

Dass Corona Schäden am menschlichen Körper hinterlässt, ist keine Neuigkeit per se. Schon häufig wurden von motorischen Defiziten nach einer Erkrankung berichtet. Doch was nun das Team um Adam Hampshire herausgefunden hat, hingegen schon: Demnach hatten von den 85.000 untersuchten, genesen Personen kognitive Schwierigkeiten, worunter auch Vergesslichkeit und Wortfindungsschwierigkeiten zählen.

So konnten die Wissenschaftler festhalten, dass Erkrankte, die sich zu Hause auskurierten, fünf Punkte ihres IQs verloren. Das sind umgerechnet viereinhalb Jahre, die das Gehirn alterte. Bei Patienten, die im Krankenhaus auf der Intensivstation betreut wurden, waren es sogar bis zu 8,5 Punkte. Umgerechnet sind das bis zu zehn Jahre, die das Virus das Gehirn altern ließ.

Den Grund hierfür haben die Forscher ebenfalls parat: Viele Patienten berichteten während und nach der Infektion vom sogenannten Hirnnebel, der den IQ sinken lässt.