Hautpflege

SHR-Haarentfernung: Alles zu Kosten, Risiken und Anwendung

Die SHR-Haarentfernung auf Beinen, Armen, Achseln und Co. verspricht ein dauerhaft seidiges Gefühl auf der Haut. Alle Informationen zur Anwendung

Frau mit glatten Beinen
Alles zu Kosten, Risiken und Anwendung der SHR-Haarentfernung Foto: iStock

SHR-Laser: Das müssen Sie vor dem Eingriff wissen

Geschmeidige Beine sind im Sommer ein wunderbares Gefühl, aber auch im Winter, wenn man Strumpfhosen und Jeans anzieht, stehen sie hoch im Kurs. Auch andere Körperpartien sind uns haarlos einfach lieber: Achseln, Kinn, Bikinizone oder Po - überall hier sind ungebetene Härchen ein Störfaktor. Zur Entfernung stehen die handelsüblichen Geräte wie Rasierer, Epilierer oder der Gang zum Waxing-Studio zur Verfügung. Allerdings sind auf die Dauer gesehen jahrelange Prozeduren auch schmerzhaft, teuer und umweltbelastend. Wer eine endgültige Lösung sucht, stößt schnell auf die dauerhafte Haarentfernung mit Laser.

Sowohl die Methode mit einem IPL-Gerät via Hyperpulsen als auch die Möglichkeit mit dem SHR-Laser bieten sich an. Hierbei ist es im Vorfeld wichtig, genau über die Methoden informiert zu sein und abzuwägen, ob die Behandlung lieber im Studio, bei einem Facharzt oder zu Hause durchgeführt werden soll. Beim Experten bekommen Sie zu Beginn ein beratendes Gespräch, das Fragen klärt und den Umfang der Behandlung festlegt. Wenn Sie die dauerhafte Haarentfernung im eigenen Badezimmer durchführen wollen, müssen Sie die gleichen vorbereitenden Schritte wie auch beim Gang zum Salon beachten: Am Tag vorher muss die betroffene Stelle rasiert werden, direkte Sonneneinstrahlung mindestens zwei Wochen vorher und nachher gemieden und die Stelle anschließend gut eingecremt werden.

So verläuft die Behandlung mit SHR-Laser

SHR steht für "Super Hair Removal" und ist in der Praxis dem IPL-Verfahren sehr ähnlich. Auch hier wird mit einem Laser gearbeitet, der das Haar in der Wachstumsphase verwischen muss, um es dauerhaft zu entfernen. So lässt sich die Dauer von mehreren Sitzungen für ein glattes Ergebnis erklären, da sich nie alle Haare im gleichen Stadium befinden.

Das pulsierende Licht des Lasers erhitzt sich auf 45 Grad und dringt in das Bindegewebe ein - die Prozedur ist jedoch nicht schmerzhaft, da die Wärme relativ oberflächlich bleibt. Ein kühlendes Gel auf der Haut verhindert meist ein ziependes Gefühl. Der SHR-Laser eignet sich ideal für die "In-Motion" Behandlung und kann problemlos über den Körper geführt werden, ohne seine Wirkung zu verlieren.

SHR-Haarentfernung: Alles über Kosten und Risiken

Ähnlich wie beim IPL-Laser sind auch bei dieser Behandlung die Risiken minimal und beschränken sich lediglich auf Pigmentflecken und Hautirritationen, die entstehen können, wenn Sie beispielsweise die Sonne nicht meiden. Auch werden Leberflecken und Tattoos während der Durchführung mit dem Laser-Gerät gemieden, da sich diese zu sehr aufhitzen könnten. Grundsätzlich sollten Sie von einer Behandlung absehen, wenn Sie an einer Hautkrankheit leiden, da diese durch den Laser verstärkt werden könnte.

Der preisliche Aspekt beläuft sich ebenfalls im gleichen Rahmen: Die Behandlung der Beine kostet ca. 180 Euro, Achseln ca. 45 Euro und der Intimbereich ab 60 Euro.

Der Unterschied zwischen IPL und SHR

Wenn Sie jetzt vor der schweren Entscheidung stehen, welche Methode für die dauerhafte Haarentfernung für Sie die richtige ist, bleibt ein kurzer Vergleich zwischen IPL und SHR natürlich nicht aus. IPL arbeitet präziser und mit 70 Grad deutlich heißer als das SHR-Gerät, das im Gegenzug dazu größere Flächen erfasst. Effektiv sind beide und ein beratender Facharzt wird Sie bei der Entscheidung sicher gerne unterstützen.