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Diät-Trend: Warum Sie auf weiße Lebensmittel besser verzichten sollten

Gewicht verlieren, ohne strengen Diätplan und Eintönigkeit? Das geht! Wir verraten Ihnen, wie Sie mit der „White Food-Diät“ gesund abnehmen können.

Diät-Trend: Warum Sie auf weiße Lebensmittel verzichten sollten
Diät-Trend: Warum es sich lohnt, auf weiße Lebensmittel zu verzichten Foto: iStock

Abnehmen mit der White Food-Diät

Wer auf weiße Lebensmittel in der Ernährung verzichtet, verliert nicht nur an Gewicht, sondern tut auch der Gesundheit etwas Gutes. Denn bei der "White Food-Diät" darf alles gegessen werden, was bunt ist. Dazu zählt vor allem viel frisches Obst und Gemüse, aber auch gesunde Vollkornprodukte. Durch das simple Farbkonzept der Diät lassen sich die erlaubten Lebensmittel leicht erkennen, was die Diät besonders „benutzerfreundlich“ gestaltet.

So werden zum Beispiel vermeintlich gesunde Lebensmittel wie Joghurt oder Milch aus dem Speiseplan gestrichen, weil sie nachweislich den Blutzuckerspiegel erhöhen und Heißhungerattacken auslösen können.

Der große Vorteil der White Food-Diät: Sie müssen weder Kalorien zählen, noch anhand von vorgegebenen Rezepten einkaufen gehen. Für viele weiße Lebensmittel gibt es zudem gesunde Alternativprodukte, die laut Diätkonzept erlaubt sind.

White Food-Diät: So funktioniert‘s

Zu den Lebensmitteln, auf die Sie bei der White Food-Diät verzichtet sollten, zählen nicht nur die Klassiker wie Milchprodukte, sondern auch Gebäck oder Nudeln aus Weißmehl. Aber nicht alle „weißen“ Lebensmittel sind schlecht und verlangsamen den Stoffwechsel. Einige sind sogar die perfekten Diät-Helfer und versorgen den Körper mit wichtigen Proteinen. Wir verraten Ihnen, welche Lebensmittel bei der White Food-Diät erlaubt sind, und welche nicht:

Auf diese Lebensmittel sollten Sie verzichten

  • Milch und Milchgetränke (Kefir, Buttermilch)

  • Milchprodukte (Butter, Käse, Joghurt, Quark, Sahne)

  • Zucker

  • Salz

  • Weißer Reis

  • Weißbrot und sonstige helle Backwaren

  • Weizenmehl

  • Weizennudeln

  • Tierische Fette

Produkte aus Weißmehl
Vor allem Lebensmittel aus Weißmehl sind bei der White Food-Diät zu meiden Foto: iStock

Diese weißen Lebensmittel sind erlaubt

  • Geflügelfleisch

  • Heller Fisch

  • Eiweiß

  • Proteinreiche Hülsenfrüchte

  • Weißer Spargel

  • Pflanzliche Milchalternativen wie Soja-, Hafer- oder Mandelmilch

Die Vorteile der White Food-Diät

Die White Food-Diät birgt für Körper und Geist viele positive Aspekte. Zum einen werden Sie neben dem Gewichtsverlust auch mehr Vitalität und eine gesteigerte Konzentrationsfähigkeit im Alltag feststellen können. Besonders durch den Verzicht auf Weizenbrot und helle Backwaren werden Sie sich fitter und aktiver fühlen, da diese aufgrund der starken industriellen Verarbeitung den Großteil ihrer wertvollen Inhaltsstoffe verlieren. Was bleibt sind die zahlreichen Kohlenhydrate, die für Müdigkeit und Völlegefühl verantwortlich sind.

Zum anderen wirkt sich die White Food-Diät aber auch auf Ihr Hautbild aus. Durch den Verzicht auf Salz und weißen Zucker wird Ihre Haut weniger zu Unreinheiten neigen und der Teint wirkt insgesamt strahlender und ebenmäßiger. Auch Cellulite lässt sich durch die White Food-Diät lindern, da ohne Salz weniger Wasser im Körper eingelagert und so das Bindegewebe gestrafft wird.

Aber Vorsicht: Auch bei der White Food-Diät sollten Sie darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren und sich regelmäßig sportlich zu betätigen. Da mit dem Verzicht auf weiße Lebensmittel viele Produkte vom Speiseplan ausgeschlossen werden, sollten Sie die Diät nicht dauerhaft durchführen, um eine Mangelernährung oder den Jojo-Effekt zu vermeiden.

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