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Unser Stoffwechsel ist die Summe aller chemischen Prozesse des Körpers, die für Energie und die grundlegenden Funktionen zuständig sind. Dazu gehören mentale Fähigkeiten, Muskelaufbau, das Erzeugen von Körperwärme und der Abbau von Abfallstoffen. Kurz gesagt: der Stoffwechsel, oder medizinisch Metabolismus, wandelt Nahrung und Sauerstoff in Energie, Wärme und Zellstoffe um.
Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten des Metabolismus: Anabolismus und Katabolismus. Der Anabolismus ist für den Aufbau von beispielsweise Muskeln, Hormonen und Zellen verantwortlich und baut dementsprechend Energie ab. Durch den Katabolismus, dem Verarbeiten von Nahrung, wird wiederum Energie freigesetzt.
Der Stoffwechsel funktioniert von Person zu Person unterschiedlich effizient und schnell. Dies kann Gewicht, Energielevel und den Hormonhaushalt beeinflussen: so hat ein langsamer Stoffwechsel häufig erhöhtes Gewicht, erschwerten Muskelaufbau, schlechteren Schlaf und ein mehr Stress zufolge.
Wenn man unter einem bemerkbar langsamen Stoffwechsel leidet, gibt es Methoden, um den Metabolismus anzukurbeln, die sich auch insgesamt positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Tägliche Bewegung, eine proteinreiche Ernährung mit regelmäßigen Mahlzeiten, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht verbessern den Stoffwechsel aktiv und alltagstauglich.
Eine weitere, einfach Methode, um täglich etwas für einen effizienten Metabolismus zu tun, ist die Integration von den richtigen Gewürzen in der Ernährung. Welche Gewürze den Stoffwechsel ankurbeln können, warum sie wirken und wie man sie am einfachsten in den Ernährungsplan einbaut, erfahren Sie hier:
Chili/ Cayennepfeffer
Chili enthält Capsaicin, ein Alkaloid, das beim Essen auf Wärmerezeptoren trifft und so, zumindest kurzzeitig, die Thermogenese, also Wärmeproduktion, steigert. Dies erhöht im nächsten Schritt den Kalorienverbrauch und kann somit als gesunde Ergänzung besonders einfach in asiatischen Gerichten eingesetzt werden.
Ingwer
Nicht nur bei Erkältungen kann Ingwertee etwas für unsere Gesundheit beitragen: auch für den Stoffwechsel ist die Wurzel hilfreich, da sie die Thermogenese steigert, zur effizienten Nahrungsverarbeitung beiträgt, den Blutzucker senkt und entzündungshemmend wirkt.
Zimt
Ob auf frischem Obst oder auf der täglichen Porridge-Bowl: Zimt sorgt geschmacklich für einen extra Kick. Dabei nur darauf achten, dass es sich um Ceylon-Zimt handelt, der durch weniger Cumarin besser für die Leber ist. Dann kann Zimt den Blutzucker stabilisieren, wodurch die Fettverbrennung indirekt angekurbelt wird.
Kurkuma
Allein wird Kurkuma vom Körper schlecht aufgenommen, doch in Kombination mit schwarzem Pfeffer und Fett, also beispielsweise in einem Curry, hat das Gewürz eine positive Wirkung auf unseren Metabolismus. Es wirkt entzündungshemmend, unterstützt die Leberfunktion und kann die Lagerung von Fettzellen hemmen – also auf Dauer beim Abnehmen helfen.
Kreuzkümmel
Bei einer trägen Verdauung, die anhaltendes Völlegefühl und einen Blähbauch zur Folge haben kann, hilft Kümmelwasser als morgendlicher Drink. Dafür einen Teelöffel der Kreuzkümmel Samen über Nacht in einem Glas Wasser aufweichen lassen und in der leicht aufgewärmt noch vor dem Frühstück trinken für das erste Ankurbeln des Metabolismus am Morgen.
Kardamom
Durch eine unterstützende Wirkung der Nierenfunktion hilft Kardamom den Körper zu entwässern, wodurch man zumindest kurzfristig ein leichteres Körpergefühl bekommt. Außerdem hat das Gewürz eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem, was weniger Stress und damit einen effizienteren Metabolismus bedeutet. Frisch gemahlene Kapseln in Kaffee oder Tee aktivieren sanft und schonen dabei den Magen.