MADAME Newsletter - Erhalten Sie stilvolle Inspiration, exklusive Inhalte und Gewinnspiele, digital und kostenlos.
Jetzt zum Newsletter
anmelden
Jeder kennt es: Morgens ist es frisch, mittags strahlt die Sonne, und am Abend wird es wieder kühl. Wer sich den ganzen Tag stilvoll und komfortabel fühlen möchte, setzt auf Layering – die Kunst des geschichteten Stylings. Doch Layering ist weit mehr als nur eine praktischeLösung für wechselhaftes Wetter. Richtig kombiniert, entfaltet es eine modische Raffinesse, die jedem Outfit Tiefe und Charakter verleiht. Mit den richtigen Materialien, ausgewogenen Proportionen und einer Prise Kreativität gelingt der perfekte Lagenlook.
Die Grundlagen des Layerings
Das Prinzip des Layerings beruht darauf, verschiedene Kleidungsstücke in mehreren Lagen zu kombinieren. Dies ermöglicht nicht nur ein hohes Maß an Flexibilität – gerade in wechselhaften Jahreszeiten. Der Clou liegt darin, Schichten bewusst zu setzen, um eine gelungene Balance zwischen Funktion und Ästhetik zu schaffen.
Während die Basis meist aus leichten, körpernahen Stücken besteht, können darüber fließende Stoffe oder strukturierte Materialien für spannende Kontraste sorgen. Die oberste Schicht – sei es ein Mantel, eine Jacke oder ein langer Cardigan – vervollständigt den Look und gibt ihm den letzten Schliff. Zudem lassen sich Sommerkleider durch gezieltes Layering auch in der kühleren Jahreszeit weitertragen, was den Kleiderschrank vielseitiger macht.
Die 5 wichtigsten Layering-Tipps
1. Die richtige Länge wählen
Damit der Layering-Effekt wirklich zur Geltung kommt, sollten sich die übereinander getragenen Kleidungsstücke in ihrer Länge deutlich unterscheiden. Ein längerer Mantel über einem kürzeren Blazer oder ein Hemd unter einem Pullover erzeugen spannende Proportionen und verleihen dem Look Dynamik.
2. Die passende Grundlage schaffen
Ein schmales Basic gehört in jeden gelungenen Lagenlook. Eine eng anliegende Jeans, ein schmaler Rock oder ein taillierter Rollkragenpullover schaffen eine schlanke Silhouette und verhindern, dass das Outfit zu voluminös wirkt. Diese Basis sorgt für eine elegante und harmonische Optik.
3. Der richtige Material-Mix
Gegensätze ziehen sich besonders beim Layering an: Weite Blusen ergänzen locker geschnittene Hosen, ein Oversized-Mantel passt perfekt zu gestrickten Cardigans, und leichte Kleider wirken stilvoll unter gemütlichen Pullovern. Besonders raffiniert wirkt die Kombination von feinen Materialien wie Seide oder Chiffon mit derberen Stoffen wie Strick, Leder oder Kunstfell.
4. Nicht übertreiben
Die Kombination von vier bis fünf Kleidungsstücken ist ideal – mehr Schichten können schnell überladen wirken. Auch bei Accessoires gilt Zurückhaltung: Zu viel Volumen durch Schals oder auffällige Schmuckstücke kann das Outfit überfordern. Stattdessen lieber auf gezielte Highlights setzen.
5. So wirkt der Look besonders edel
Unifarbene Layering-Looks in Schwarz-, Weiß-, Camel- oder Grau-Nuancen wirken besonders stilvoll, insbesondere in Kombination mit hochwertigen, fließenden Stoffen. Wer sich langsam an den Layering-Trend herantasten möchte, kann mit Ton-in-Ton-Looks beginnen – sie wirken harmonisch und lassen sich leicht umsetzen.
Silhouetten und Proportionen richtig in Szene setzen
Layering bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Outfit voluminös wirken muss. Entscheidend ist die richtige Balance zwischen figurbetonten und lockeren Elementen. Eine enge Hose oder ein schmaler Rock kann mit einem weiten Oversize-Mantel kombiniert werden, während ein voluminöser Rock oder eine Palazzo-Hose durch eine taillierte Jacke Struktur erhält.
Der sogenannte „Third-Piece-Effekt“ ist dabei ein wichtiger Styling-Trick: Eine dritte Schicht – sei es ein Blazer, eine Weste oder ein eleganter Trenchcoat – verleiht dem Look eine zusätzliche Dimension und rundet ihn perfekt ab.
Accessoires als Highlight des Layering-Looks
Kein Layering-Outfit ist vollständig ohne die richtigen Accessoires. Sie setzen Akzente, bringen Struktur ins Gesamtbild und verleihen dem Look Individualität.
Schals und Tücher sind nicht nur praktische Begleiter, sondern auch perfekte Stilmittel, um Farben oder Muster ins Spiel zu bringen. Gürtel können genutzt werden, um Volumen zu zähmen und die Taille zu betonen. Auch Statement-Schmuck, wie mehrlagige Ketten oder auffällige Ohrringe, fügt dem Look zusätzliche Raffinesse hinzu.
Layering im Wandel der Jahreszeiten
Einer der größten Vorteile des Layerings ist seine Vielseitigkeit – es funktioniert zu jeder Jahreszeit.
Im Frühjahr und Sommer eignen sich leichte Stoffe wie Leinen, Seide oder Baumwolle sich hervorragend für wärmere Temperaturen. Ein Slip Dress über einem T-Shirt oder eine transparente Bluse unter einem leichten Blazer sorgen für einen sommerlich-lässigen Look.
In der kalten Jahreszeit bietet das Layering nicht nur stilistische, sondern auch funktionale Vorteile. Ein Rollkragenpullover unter einem Blazer, darüber ein Wollmantel – diese Kombination hält warm, ohne auf Eleganz zu verzichten.