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Prinzessin Diana – das war die Formel ihres Kleidungsstils

Prinzessin Diana – das war die Formel ihres Kleidungsstils Prinzessin Diana – das war die Formel ihres Kleidungsstils
Was Sie sich von Prinzessin Dianas Stil abschauen können (Foto: Getty Images)

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Eine Prinzessin im echten Leben, eine Königin in der Modewelt. Diana war mehr als die Frau an Charles Seite, sie war eine Ikone und ist es bis heute

Kaum eine Frau hat die Modewelt so nachhaltig geprägt wie Diana, Princess of Wales. Ihr Stil war nicht nur glamourös, sondern zugleich tragbar, modern und voller subtiler Botschaften. Noch heute gilt ihr „Revenge Dress“ als legendär und auch ihre Alltagslooks lassen sich einfach nachstylen. Wir haben einen Blick auf die Formel hinter ihrem Kleidungsstil geworfen: Welche Elemente sind wiederkehrend, wie interpretiert sie Klassiker und was können wir noch heute – fast 30 Jahre nach ihrem Tod – von ihr lernen?

Struktur trifft Lässigkeit: Blazer + Jeans als Signature-Look

Wie kaum eine Zweite hat Prinzessin Diana gezeigt, wie elegant und gleichzeitig cool Blazer getragen werden können – in den 80er-Jahren genau wie heute. Ein Klassiker der Diana-Formel war die Kombination aus oben edel, unten entspannt. Unvergessen ist ihr Look bestehend aus schwarzem Oversized-Blazer zu Jeans und Cowboy-Boots. Ein Outfit, das heute nicht moderner sein könnte. Sie schaffte den Spagat zwischen Stil und Alltagstauglichkeit.
 
Diese Kombi zeigt ihr Gespür für spannende Outfits: Der Blazer vermittelt Seriosität und Struktur, die Jeans standen, vor allem zu dieser Zeit, für Zugänglichkeit und moderne Freiheit. Sie hat Kleidung getragen, die nicht überzogen wirkte, keine Designer-Roben, dafür kraftvolle Looks, die Selbstbewusstsein ausstrahlten.

Elegant oben, entspannt unten – Diana machte Blazer zum zeitlosen Statement (Foto: Getty Images)

Warum funktioniert die Kombi aus Blazer und Jeans so gut?

Eine Prinzessin in Jeans war und ist bis heute ein eher seltener Anblick. Doch natürlich muss man nicht adlig sein, um in diesem Outfit zu glänzen. Looks funktionieren immer dann gut, wenn sie Gegensätze vereinen. Während der Blazer als Inbegriff des Business-Apparels gilt, kann man ihn durch ein komfortables Sweatshirt, leicht verwaschene Jeans und den absoluten Hingucker – die Cowboy-Boots, aus seiner spießigen Corporate-Ecke befreien. Dianas Farbwahl war oft minimalistisch: Dunkle Blazer, helle Blusen, klassische Blue Jeans. Auf wilde Muster hat sie verzichtet. Accessoires durften hingegen noch einmal das Auge auf sich ziehen. Sei es wie hier eine sportliche Cap, auffällige Ohrringe oder eine Designer-Tasche. Nur nichts überzogenes.

Durchdachte Farb- und Materialwahl

Diana wusste, dass Stoffe und Farben Stimmungen transportieren können. Bei offiziellen Anlässen wählte sie Materialien wie Seide, Samt oder hochwertige Tweeds. Farblich vor allem klassische Töne wie Marine, Schwarz, Weiß oder kräftige Primärfarben wie Rot und Blau. Aber auch Pastelltöne oder andere Farbakzente wusste sie gekonnt einzusetzen.
 
Vor allem zu weniger formellen Anlässen überraschte sie immer wieder auch in eleganten Looks. Mal in gedeckten, eher eleganten Tönen, mal in bunten Strickpullovern mit Muster. Diana war nie festgefahren und trotzdem hat sie ihren eigenen Stil gefunden.

Dianas Stil-Formel für den Alltag

Mit verschiedenen Texturen zu spielen, war Dianas geheimes Talent. Ob Tweed-Jacke, Satinhose oder Strick – durch den Mix aus gröberen sowie feineren Materialien und den gezielten Einsatz von Farbe, hat sie immer wieder Looks kreiert, die bis heute als Inspiration dienen. Kombiniert wurde etwa ein schlichter Schnitt aus hochwertigem Stoff oder ein Outfit in gedeckten Farben, dafür mit elegantem Hingucker. Bei Diana liegt der Fokus auf der gekonnten Kombination: Stoff trifft Farbe, Farbe trifft Schnitt. Dabei hat sie ein Händchen für das richtige Maß in jedem Punkt bewiesen.

Accessoires mit Bedeutung: Prinzessin Dianas Taschen, Gürtel und Schmuck

Als Prinzessin hat Diana bei offiziellen Anlässen natürlich auch prunkvolle Schmuckstücke aus dem royalen Bestand getragen. Privat war sie jedoch eher zurückhaltend, was ihr Geschmeide anging. Statt Prunk lieber gezielte Highlights. Eine farblich passende Handtasche, eine Perlenkette oder dezente Ohrringe in Gold haben ihrem Look immer das gewisse Etwas verliehen.
 
Vor allem Handtaschen-Trends prägte sie wie keine zweite. Ganze vier Modelle wurden nach ihr benannt – und sind heute noch erhältlich. Von der „Lady Dior" über die „Diana“ von Gucci bis zur „Diana Clutch“ von Ferragamo – Diana war eine Muse für große Fashion-Häuser und eine Vorreiterin des guten Geschmacks.

Von Diana getragen, von der Modegeschichte verewigt: die Lady Dior (Foto: Getty Images)

Abendmode als Statement

Aber nicht nur im Tageslicht begeisterte Diana durch ihr elegantes Auftreten, auch – und gerade – am Abend sah sie oftmals umwerfend aus. Ihre Looks waren nie dem Zufall überlassen. Bis heute ist wohl ein Kleid im Gedächtnis aller geblieben: das legendäre „Revenge Dress“. Ein kleines Schwarzes mit freien Schultern, das ihre Endlos-Beine in Szene setzte. Es soll drei Jahre lang in ihrem Kleiderschrank gelegen haben, weil sie es als zu gewagt empfunden hatte. Doch nach der Trennung von Charles und seinem an dem Tag ausgestrahlten Interview über seine Untreue, schien es der perfekte Look. Diana sollte Recht behalten, am nächsten Tag waren die Zeitungen voll und der Begriff „Revenge Dress“, also „Rache-Kleid“ war geboren – es sollte Charles zeigen, was er verpasste.
 Auch auf anderen Gala-Abenden legte Diana immer Wert auf klassische Eleganz. Schnitt, Farbe, Kontext – nichts überließ sie dem Zufall.

Ein Auftritt für die Ewigkeit: Dianas „Revenge Dress“ (Foto: Getty Images)

Wie man einen Abendlook à la Prinzessin Diana kreiert

Oftmals hat Diana schulterfreie Kleider oder asymmetrische One-Shoulder-Dresses getragen, die allesamt ihre definierten Oberarme gezeigt haben. Bei den Materialien hat sie auf elegante Stoffe wie Samt, Seide oder Glanzstoffe gesetzt, die für sich stehen können. Auch wenn sie eher selten Dekolleté gezeigt hat, waren ihre Kleider nie bieder. Im Gegenteil. Man konnte immer ihre sportliche Figur hinter den Schnitten erahnen. Bei den Farben durfte es mal laut und bunt sein, mal diplomatisch elegant und mal verführerisch sexy. Der Fokus lag auf jeden Fall immer auf dem Kleid, Accessoires durften den Look unterstützen, ihn aber nie dominieren.

Dianas stilistische Entwicklung

Eines muss man Prinzessin Diana lassen: Sie hat den Weg von der schüchternen jungen Frau an der Seite eines Prinzen zur weltweiten Ikone mit Leichtigkeit geschafft. Egal, ob in Fashion-Fragen oder als Vorbild humanitärer Nächstenliebe. Während der frühen Jahre waren ihre Outfits noch von Prinzessinnen-Klischees geprägt: Puffärmel, Pastelltöne, verspielte Details. Später jedoch wurde ihr Stil schlichter, moderner und selbstbewusster.
 
Der Wandel war Teil ihrer Identität und hat sie als Mode-Vorbild ins Rampenlicht gerückt. Was ihre Evolution zeigt: Der eigene Stil ist kein starres Korsett, das für immer gleich bleiben muss, sondern etwas, das sich mit der Zeit verändern und anpassen darf.

Die Mischung aus Glamour und Zugänglichkeit

Genau das macht Dianas Stil auch heute noch so relevant. Sie hat verschiedene Rollen erfüllt, war einerseits Royal, aber andererseits eben auch eine normale Frau. Sie konnte nachmittags ihre Söhne William und Harry in Jeans und Sweatshirt von der Schule abholen und abends in luxuriöser Robe über den roten Teppich laufen. Und egal, welche Version vor einem stand, sie ist immer sie selbst geblieben – was wohl ihr größtes Stil-Geheimnis ist. Mode wurde für Prinzessin Diana zum Ausdruck ihres Charakters.
 
Unkomplizierte Outfits ließen sie zugänglich erscheinen, glamouröse Kleider luden zum Träumen ein. Selbst wenn niemand von uns je auf einem königlichen Ball eingeladen sein wird, Dianas Kleider waren trotzdem Inspiration für Millionen von Frauen. Sie hat den Balanceakt geschafft, den sich viele wünschen: ein Leben zwischen Glamour und Alltag.

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