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Late Euro-Maxxing: Diese Reiseziele lohnen sich jetzt besonders

Late Euro-Maxxing: Diese Reiseziele lohnen sich jetzt besonders Late Euro-Maxxing: Diese Reiseziele lohnen sich jetzt besonders
Ob Badeurlaub auf Zypern, Roadtrip an der Algarve oder Wandern auf Madeira: Sommerurlaub muss nicht zwangsläufig im Juli oder August stattfinden. (Foto: Olivier Yoan)

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Der Euro-Sommer ist vorbei? Nicht unbedingt. Während sich hierzulande langsam der Herbst ankündigt, beginnt an vielen Orten Europas die vielleicht schönste Reisezeit des Jahres.

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Wer seinen Urlaub in den September oder Oktober verlegt, bekommt vielerorts noch sommerliche Temperaturen – nur ohne überfüllte Strände, Warteschlangen vor Sehenswürdigkeiten und die teilweise extreme Hitze der Hochsaison.
Eine Late Summer Vacation ist deshalb mehr als die Verlängerung des Sommers um ein paar Wochen. Gerade im Süden Europas wird das Reisen im Frühherbst oft deutlich angenehmer: Das Mittelmeer ist noch vom Sommer aufgeheizt, die Tage bleiben sonnig und selbst klassische Badeziele lassen sich plötzlich wieder mit Wanderungen, Roadtrips oder Städtetrips verbinden. Diese acht Reiseziele lohnen sich jetzt besonders.

1. Sizilien: Dolce vita ohne Hektik

Sizilien gehört zu jenen Orten, an denen sich der Sommer besonders lange hält. Im September und Oktober liegen die Temperaturen häufig noch zwischen 22 und 25 Grad – warm genug für entspannte Stunden am Meer, aber deutlich angenehmer für Ausflüge als während der größten Sommerhitze. Und davon gibt es auf der italienischen Insel schließlich genug. Zwischen Palermo und Catania, barocken Städten, kleinen Küstenorten und dem berühmten Ätna lässt sich ein Badeurlaub problemlos mit Kultur, Natur und Kulinarik verbinden. Gerade der Frühherbst bietet sich außerdem für Weinproben an. Der größte Vorteil: Nach dem Ende der europäischen Sommerferien werden viele Strände und touristische Orte merklich ruhiger. Wer Italien liebt, aber auf den August-Trubel verzichten kann, findet hier einen idealen Kompromiss.

2. Kreta: Noch einmal ins Mittelmeer springen

Griechenland ist im Spätsommer eine besonders gute Idee. Auf Kreta bewegen sich die Temperaturen im Frühherbst etwa zwischen 22 und 25 Grad, im September können sie auch darüber liegen. Das Meer ist nach den heißen Sommermonaten weiterhin angenehm warm – perfekte Bedingungen also für alle, die den Badeanzug noch nicht ganz hinten im Schrank verstauen möchten. Gleichzeitig lässt sich die größte griechische Insel nun wesentlich entspannter entdecken. Statt den Tag ausschließlich unter einem Sonnenschirm zu verbringen, können Reisende beispielsweise die berühmte Samaria-Schlucht erkunden. Gerade diese Kombination aus Strand- und Aktivurlaub macht Kreta im Spätsommer einzigartig.

3. Madeira: Für alle, die lieber wandern als am Strand liegen

Wer im Urlaub eher Bewegungsdrang verspürt, sollte Madeira auf die Late-Summer-Liste setzen. Die portugiesische Atlantikinsel ist für ihr ganzjährig mildes Klima bekannt und eignet sich im Frühherbst besonders für einen Aktivurlaub. Das Highlight sind die sogenannten Levadas: historische Bewässerungskanäle, entlang derer heute zahlreiche Wanderwege durch die spektakuläre Landschaft führen. Berge, Wasserfälle und üppige Vegetation machen Madeira zu einer Alternative zum klassischen Mittelmeerurlaub. Im September und Oktober ist es warm, ohne dass große Hitze längere Wanderungen unnötig anstrengend macht. Und auch auf der „Blumeninsel“ wird es nach der Hochsaison ruhiger.

4. Algarve: Der perfekte Spätsommer-Roadtrip

Goldene Felsformationen, kleine Buchten und kilometerlange Strände: Die Algarve ist längst kein Geheimtipp mehr. Gerade deshalb kann es sich lohnen, Portugals Südküste erst nach der Hauptsaison zu besuchen. Im Frühherbst liegen die Temperaturen noch ungefähr zwischen 23 und 25 Grad und bieten damit gute Bedingungen für einen Roadtrip. Statt sich für einen einzigen Urlaubsort zu entscheiden, lässt sich die Küste von Lagos über kleinere Orte bis in Richtung spanische Grenze erkunden. Wer es aktiver mag, kann zwischendurch surfen oder wandern. Und obwohl der Atlantik naturgemäß frischer als das Mittelmeer ist, sind sonnige Strandtage auch im frühen Herbst weiterhin möglich.

5. Kanarische Inseln: Sommer bis in den Oktober

Wenn anderswo in Europa das Wetter zunehmend unberechenbar wird, gehören die Kanarischen Inseln zu den verlässlichsten Adressen für eine späte Portion Sommer. Auf Inseln wie Teneriffa liegen die Temperaturen im Herbst häufig noch bei etwa 24 bis 27 Grad.
Damit eignen sich die Kanaren besonders für alle, die ihren Sommerurlaub weit in den Oktober hinein verschieben möchten. Gleichzeitig wäre es schade, die Inseln auf Pool und Strand zu reduzieren. Vulkanlandschaften und zahlreiche Wanderwege machen sie ebenso für einen Aktivurlaub interessant. Wer möglichst viel Wettersicherheit sucht und trotzdem nicht für einen Langstreckenflug um die halbe Welt reisen möchte, ist hier richtig.

6. Zypern: Für alle, die noch einmal richtig Sonne wollen

28 Grad im Oktober? Auf Zypern ist das durchaus möglich. Die Insel im östlichen Mittelmeer gehört zu den wärmsten europäischen Reisezielen im Herbst. Auch das Meer bleibt nach den langen Sommermonaten angenehm warm. Damit ist Zypern eine gute Wahl für alle, die unter „Late Summer Vacation“ tatsächlich noch einmal einen klassischen Sommerurlaub verstehen: schwimmen, Sonne tanken und möglichst wenig vom bevorstehenden Winter mitbekommen. Besonders im Oktober kann die Insel gegenüber weiter nördlich gelegenen Mittelmeerzielen einen entscheidenden Temperaturvorteil haben.

7. Sevilla: Endlich angenehmer durch die Stadt schlendern

Nicht jede Spätsommerreise muss ans Meer führen. Einige Städte werden sogar erst dann richtig attraktiv, wenn die größte Sommerhitze nachlässt. Sevilla ist das beste Beispiel dafür. Während Temperaturen im Hochsommer das Sightseeing schnell zur Belastungsprobe machen können, liegen sie im Frühherbst häufig bei angenehmeren 25 bis 30 Grad. Damit lässt sich die andalusische Hauptstadt endlich wieder zu Fuß entdecken: von der monumentalen Plaza de España über kleine Gassen bis zu Tapas-Bars am Abend. Wer Sonne sucht, aber keinen klassischen Badeurlaub braucht, kann hier den Sommer auf urbane Art verlängern.

8. Norwegen: Wenn es gar nicht mehr heiß sein muss

Late Summer kann schließlich auch bedeuten, sich ganz bewusst vom Hochsommer zu verabschieden. Norwegen zeigt im frühen Herbst eine andere Seite Europas: Die touristische Hochsaison klingt langsam ab, während das Wetter vielerorts noch stabil genug für ausgedehnte Naturerlebnisse sein kann. Norwegen bietet zu dieser Zeit eine ruhige Atmosphäre mit goldenen Herbstfarben im Süden. Besonders reizvoll ist das Land für Zugreisen und alle, die ihren Urlaub lieber zwischen Fjorden, Bergen und kleineren Städten verbringen als am Pool. Im September lässt sich vielerorts noch wandern, während die Landschaft bereits langsam herbstlicher wird. Ein Reiseziel für diejenigen, die am Ende des Sommers nicht unbedingt noch einmal 28 Grad brauchen, sondern vor allem Ruhe.

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