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Sobald die Temperaturen steigen, landen die Haare meist reflexartig im Dutt oder Pferdeschwanz. Praktisch? Ja. Spannend? Eher nicht. Dabei gibt es zahlreiche elegante Alternativen – Frisuren, die die Haare aus dem Gesicht halten und gleichzeitig deutlich raffinierter wirken. Von locker eingedrehten Chignons bis hin zu geflochtenen Akzenten: Diese Looks bringen frischen Wind in die Sommerfrisur.
Der Sleek Low Twist
Statt eines klassischen Dutts werden die Haare im Nacken locker eingedreht und mit wenigen Haarnadeln fixiert. Der Twist wirkt minimalistischer als ein Bun und bekommt durch einzelne herausfallende Strähnen eine moderne Leichtigkeit. Besonders elegant wirkt die Frisur mit einem Mittelscheitel und glänzendem Finish. Ideal sowohl casual für das Büro, als auch für Events wie Sommerhochzeiten oder Dinner im Freien.
Der Half-Up mit Twist
Half-up-Frisuren feiern auf den Laufstegen gerade ihr großes Comeback. Anders als die Versionen der 2000er werden heute nur wenige Partien locker nach hinten genommen und mit einer schlichten Spange oder Schleife befestigt. Die restlichen Haare bleiben offen und bewegen sich natürlich. Der Vorteil: Der Nacken bleibt frei, ohne komplett auf offene Haare verzichten zu müssen.
Eingedrehte Face-Framing-Strähnen
Eine der unkompliziertesten Frisuren der Saison funktioniert ganz ohne aufwendiges Styling. Dabei werden lediglich die beiden vorderen Haarpartien locker nach hinten eingedreht und mit kleinen Haarklammern fixiert. Die Längen bleiben offen. Der Look wirkt romantisch, hält die Haare aus dem Gesicht und funktioniert sowohl bei glatten Haaren als auch mit natürlichen Wellen.
Der tiefe Chignon
Der Chignon gehört zwar zu den Klassikern, zeigt sich auf den aktuellen Runways jedoch deutlich entspannter als früher. Statt streng zurückgegelter Eleganz dominieren lockere, leicht unperfekte Varianten mit weichen Konturen und natürlicher Textur. Gerade an heißen Tagen wirkt dieser Look deutlich luftiger als ein hoch sitzender Dutt.
Der geflochtene Zopf – neu interpretiert
Nicht der klassische Flechtzopf steht im Mittelpunkt, sondern kleine, gezielte Flechtdetails. Einzelne dünne Zöpfe werden in offene Haare integriert oder locker um den Hinterkopf gelegt. Das sorgt für Struktur, ohne die gesamte Frisur zu dominieren. Besonders schön wirkt der Look bei leicht gewelltem Haar.
Haarspangen werden zum Styling-Statement
Große Acetat-Spangen, schlichte Metallclips oder minimalistische Haarstäbe ersetzen diesen Sommer häufig Haargummis. Schon eine einzige hochwertige Spange reicht aus, um selbst eine einfache Frisur deutlich moderner wirken zu lassen. Der Trend passt perfekt zur aktuellen Quiet-Luxury-Ästhetik: hochwertig, aber niemals überladen.
Das Wet-Look-Finish
Wer seine Haare ohnehin aus dem Gesicht tragen möchte, kann statt eines klassischen Pferdeschwanzes auf den Wet Look setzen. Hierbei werden die Haare mit Gel oder Stylingcreme locker nach hinten gekämmt und offen getragen. Die Längen dürfen dabei glatt oder natürlich wellig bleiben. Der Look wirkt besonders modern und ist gleichzeitig äußerst hitzetauglich.
Das Seidentuch als Frisur
Kaum ein Accessoire war auf den Laufstegen so präsent wie das Seidentuch. Ob locker um den Kopf gebunden, als breites Haarband getragen oder um eine eingedrehte Frisur gewickelt – es schützt die Haare vor Sonne, bringt Farbe ins Outfit und verleiht selbst schlichten Stylings sofort einen luxuriösen Touch.
So halten Sommerfrisuren trotz Hitze länger
Gerade bei hohen Temperaturen verliert selbst die schönste Frisur schnell an Form. Damit das Styling bis zum Abend hält, lohnt es sich Volumenspray bereits ins feuchte Haar einzuarbeiten. Außerdem Trockenshampoo nicht erst später bei fettigem Ansatz, sondern direkt nach dem Styling als Texturgeber verwenden. Flexible Haarsprays statt stark fixierender Lacke wählen – sie sorgen für Halt, ohne das Haar zu verkleben. Und zuletzt: Haarklammern und Pins über Kreuz einstecken – so sitzen Twists und Chignons deutlich stabiler und man kommt selbst bei 30 Grad Außentemperatur lässig durch den Tag.