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Helene Fischer feiert im Jahr 2026 Ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum. Seitdem hat sie sich als feste Größe in der deutschen Unterhaltungsbranche etabliert. Nun ist sie die neue Markenbotschafterin des Dufts „Alien“ von Mugler. Zu diesem Anlass haben wir Helene Fischer ein paar Fragen gestellt. Im Gespräch öffnet sich die Sängerin in Hinblick auf besondere Momente in ihrer Karriere, die Rolle von Mode und Beauty in ihrem Leben – und wann sie sich wie eine Außerirdische gefühlt hat.
Seit zwei Jahrzehnten gehören Sie zu den erfolgreichsten Künstlerinnen Europas. Gibt es Anekdoten aus dieser Zeit, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind?
Es sind weniger einzelne Momente, als vielmehr die Summe aus vielen Erlebnissen. Wenn ich heute auf die letzten 20 Jahre zurückblicke, bin ich schon beeindruckt, was ich alles erleben durfte. Es gab auch Phasen, die körperlich sehr fordernd waren – gerade bei intensiven Tourneen, in denen man an seine Grenzen geht und trotzdem jeden Abend auf der Bühne steht. Ein Moment, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war 2014 rund um den Empfang der deutschen Fußballnationalmannschaft in Berlin. Dieses Bild, wie das Flugzeug mit den Weltmeistern über die Menschenmenge vor dem Brandenburger Tor geflogen ist, werde ich nie vergessen. Und dann gemeinsam mit der Mannschaft „Atemlos“ vor dieser unglaublichen Kulisse zu singen – das war schon sehr besonders. Und dann sind es vor allem die Momente auf der Bühne, in denen man spürt, dass sich alles verbindet – die Musik, die Energie und das Publikum. Das sind die Augenblicke, die bleiben.
Seit kurzer Zeit sind Sie auch das Gesicht des Duftklassikers „Alien“ von Mugler. Wann haben Sie sich zuletzt selbst wie eine Außerirdische gefühlt?
Das Gefühl, anders zu sein, kenne ich tatsächlich schon sehr lange. Gerade am Anfang meiner Karriere hatte ich oft das Gefühl, Dinge anders zu machen als viele andere – mehr Bewegung, mehr Inszenierung. Heute empfinde ich das nicht mehr als Fremdheit, sondern als Teil meiner Persönlichkeit. Und genau das macht es am Ende auch aus.
Auf Ihrer „Rausch“-Tournee setzen Sie auf sehr extravagante Bühnen-Looks.Welche Rolle spielt Mode für Sie auf der Bühne und lassen Sie sich dabei auch von aktuellen Modetrends inspirieren?
Mode spielt auf der Bühne eine große Rolle, weil sie Teil der gesamten Inszenierung ist. Sie unterstützt das, was ich ausdrücken möchte, und hilft dabei, verschiedene Facetten sichtbar zu machen. Natürlich schaut man auch, was gerade passiert, aber es geht für mich nie um Trends allein, sondern darum, ob sich etwas stimmig anfühlt und zur jeweiligen Show passt.
Sie stehen nun schon seit 20 Jahren auf der großen Bühne. Wie hat sich Ihr Selbstbild in dieser Zeit verändert?
Natürlich bin ich reifer geworden. Jeder Entwicklungsschritt, den ich gemacht habe, jede Erfahrung, hat mich reifer werden lassen, und ich bin bei mir angekommen. Ich bin gerade wirklich sehr, sehr glücklich. Es gibt gefühlt nichts, was mich erschüttern könnte oder was ich mich nicht trauen würde zu machen. Ich stehe für mich ein, gehe nach vorne und bleibe einfach neugierig auf alles, was auf mich zukommt.
Hat sich Ihr Umgang mit Fitness durchs Muttersein verändert?
Ich muss mir meine Zeit schon sehr bewusst einteilen. Das hat sich natürlich verändert, und ich muss alles drumherum organisieren. Ich muss einfach sehr diszipliniert und konkret trainieren. Trotzdem weiß ich, wie gut ich mich danach fühle und wie wichtig es für mich ist. Fitness war schon immer ein sehr großer und wichtiger Teil von mir. Und ich merke einfach, dass es mir nach jeder Art von Bewegung besser geht. Aber ja, mittlerweile ist es wirklich ein organisatorisches Riesenprojekt geworden.
Mit den Jahren verändert sich auch der Blick auf das Thema Schönheit. Gibt es eine Beauty-Weisheit, die Sie erst mit der Zeit gelernt haben?
Ich habe gelernt, dass man mit sich selbst sehr, sehr gut umgehen muss. Für mich hat eine gute Hautpflegeroutine mittlerweile mehr Gewicht als das perfekte Make-up oder ein noch perfekterer Lidstrich oder noch tollere Wimpern. Die Haut ist die Grundbasis. Sowohl von Innen als auch von Außen strahlen, das ist für mich viel wichtiger geworden. So gehe ich auch mit dem Thema Körperbewusstsein um: Ich versuche, mich ausgewogen und gut zu ernähren, behandle meinen Körper gut und versuche, mich jeden Tag zu lieben und so anzunehmen, wie ich bin.