MADAME Newsletter - Erhalten Sie stilvolle Inspiration, exklusive Inhalte und Gewinnspiele, digital und kostenlos.
Jetzt zum Newsletter
anmelden
MADAME Newsletter - Erhalten Sie stilvolle Inspiration, exklusive Inhalte und Gewinnspiele, digital und kostenlos.
Jetzt zum Newsletter
anmelden
Die Konstanten eines Formel-1-Wochenendes sind seit 1950 dieselben: Training, Qualifying und Rennen drehen sich bis heute um Präzision, Geschwindigkeit und Strategie. Sogar König George VI. und Königin Elizabeth verfolgten den Auftakt zur ersten Formel-1-Weltmeisterschaft auf dem Silverstone Circuit persönlich. Schon damals war ein Grand Prix weit mehr als ein sportlicher Wettkampf – allerdings auf provisorischen Rennstrecken, mit einfacher Infrastruktur und vor einem Bruchteil des heutigen Publikums.
Rund 75 Jahre später steht der Motorsport noch immer im Mittelpunkt. Gleichzeitig hat sich um ihn eine eigene Welt entwickelt, in der Reisen, Hospitality und Kulinarik längst ebenso zum Grand-Prix-Wochenende gehören wie Pole Position und Zielflagge. Wie eng diese Bereiche heute miteinander verbunden sind, zeigt beispielhaft die seit 2019 bestehende Partnerschaft zwischen Marriott Bonvoy und dem Mercedes-AMG PETRONAS Formula One Team. Denn über Marriott Bonvoy Moments haben Mitglieder die Möglichkeit auf eine ganz besondere Formel-1-Experience: so können sie VIP-Hospitality genießen oder den Fahrern des Mercedes-AMG PETRONAS F1 Teams persönlich gegenübertreten. Diese außergewöhnlichen Einblicke in die Welt des Motorsports können mit gesammelten Punkten – durch Reisen und sonstige Aktivitäten – ersteigert oder erworben werden.
Zwischen Oper, Donau und Rennstrecke
Möchte man den Grand Prix einmal live miterleben, ist der historische Austragungsort in Budapest eine erstklassige Adresse. Der Hungaroring gehört seit 1986 – als erste Formel-1-Strecke hinter dem Eisernen Vorhang – fest zum Rennkalender. Traditionell markiert der Große Preis von Ungarn zugleich den Abschluss der ersten Saisonhälfte, bevor der sogenannte Summer Shutdown beginnt und die Teams für zwei Wochen durchatmen können. Allerdings merkt man bereits bei der Anreise durch die Stadt, dass sich das Event nicht auf den Hungaroring beschränkt. Denn rund 25 Kilometer südwestlich der Strecke zelebriert die ungarische Hauptstadt das Rennwochenende in ihrem ganz eigenen Rhythmus. Zwischen Prachtbauten aus der Gründerzeit, prunkvollen Thermalbädern und mit Bäumen gesäumten Boulevards entlang der Donau trifft der Motorsport hier auf eine Metropole, in der sich Eleganz wie selbstverständlich in das Stadtbild fügt.
Mitten an der Andrássy út, Budapests UNESCO-geschützter Prachtstraße, befindet sich das W Budapest. Das 2023 eröffnete Hotel ist im ehemaligen Drechsler-Palais untergebracht, das über Jahrzehnte die Ungarische Ballettakademie beherbergte und heute zu den architektonisch eindrucksvollsten Adressen der Stadt zählt.
Anstatt die Geschichte des Hauses museal zu konservieren, übersetzt das Interieur historische Elemente in eine zeitgenössische Formensprache. Tiefe Blau- und Grüntöne erinnern an Budapests Thermalbadkultur, Spiegel und metallische Mesh-Elemente greifen die Dualität von Buda und Pest auf, während Schachmotive und subtile Anspielungen auf das ehemalige Ballettinstitut immer wieder in der Gestaltung auftauchen. Das Ergebnis wirkt nicht historisierend, sondern überraschend modern.
Auch die beiden Signature-Suiten – Black Swan und White Swan – verweisen auf die Vergangenheit des Gebäudes. Wo einst Ballettschüler*innen trainierten, öffnen sich heute großzügige Wohnräume mit Blick auf die gegenüberliegende Staatsoper. Nur wenige Details erinnern noch daran, dass hier einst getanzt wurde.
Budapest im Grand-Prix-Modus
Unter der Woche präsentiert sich das W Budapest vor allem als Designhotel. Am Grand-Prix-Wochenende verändert sich die Atmosphäre jedoch spürbar. Plötzlich heulen im Minutentakt Polizeieskorten über die Andrássy út. Auf der Terrasse beginnen die Spekulationen: Welcher Fahrer sitzt diesmal hinter den verdunkelten Scheiben? Ein silberner Mercedes genügt, damit über George Russell oder Kimi Antonelli diskutiert wird, bevor wenige Minuten später bereits die nächste Fahrzeugkolonne vorfährt.
Gleichzeitig bleibt das Hotel ein Treffpunkt für weit mehr als nur Hotelgäste. In der W Lounge, der Le Petit Beefbar oder bei Veranstaltungsformaten wie W Presents oder im AWAY Spa begegnen sich Kreative, Reisende und Motorsportfans. Für einige Tage scheint sich der Grand Prix von der Rennstrecke in die Stadt zu verlagern.
Wo Motorsport auf Hospitality trifft
Spätestens mit Beginn des Qualifyings verlagert sich das Geschehen zurück auf den Hungaroring. Während auf der Strecke die letzten Vorbereitungen laufen, öffnet sich für Gäste von Marriott Bonvoy dank der Partnerschaft mit dem Mercedes-AMG PETRONAS Formula One Team eine Seite der Formel 1, die den Zuschauerinnen und Zuschauern auf den Tribünen im Hügelkessel rund um den knapp viereinhalb Kilometer langen Track verborgen bleibt: Wer den exklusiven Paddock Club oberhalb der Teamgaragen entlang der Start-Ziel-Geraden zum ersten Mal betritt, fühlt sich zunächst weniger an eine klassische Sportveranstaltung als an ein internationales Event erinnert. Musik erfüllt die weitläufigen Lounges, Gäste kommen bei Champagner oder Espresso ins Gespräch, während nur wenige Meter entfernt bereits unter Hochdruck gearbeitet wird.
Vom Balkon fällt der Blick direkt auf die Boxengasse. Dort steht niemand bloß herum. Mechaniker trainieren hier in immer gleichen Bewegungsabläufen Boxenstopps, überprüfen letzte Set-up-Anpassungen und bereiten die Fahrzeuge auf Qualifying oder Rennen vor. Sobald die Druckluftschrauber laut aufkreischen, hallt das Geräusch bis in den Paddock Club – eine akustische Erinnerung daran, dass beim Reifenwechsel gleich jede Hundertstelsekunde zählen wird.
Hinter den Kulissen der Königsklasse
Auf der gegenüberliegenden Seite öffnet sich der Blick ins Fahrerlager. Zwischen den Hospitality-Einheiten der Teams bewegen sich Fahrer, Renningenieur*innen, Physiotherapeut*innen und Teammitglieder beinahe unbemerkt von Termin zu Termin. Dazwischen mischen sich Sponsor*innen, ehemalige Weltmeister und prominente Gäste. Wer den Bereich nur aus Fernsehbildern kennt, staunt vor allem darüber, wie abgeschirmt diese Welt tatsächlich ist.
Besonders eindrucksvoll wird das beim Blick in die Garagen der Rennställe. Fotografieren ist hier tabu, schließlich arbeiten die Teams an technischen Lösungen, die ihnen entscheidende Vorteile verschaffen können. Einen der maßgefertigten Carbon-Sitze einmal selbst in den Händen zu halten, verändert den Blick auf die Formel 1 sofort. Er wirkt überraschend leicht – Kaum vorstellbar, dass genau dieses wenige Kilogramm schwere Bauteil den Fahrer bei Geschwindigkeiten von mehr als 300 km/h schützt.
70 Runden Höchstleistung
Spätestens auf der Startaufstellung rückt wieder der Sport in den Mittelpunkt. Während sich die Tribünen bis auf den letzten leeren Platz füllen und sich die Teams ein letztes Mal um ihre Fahrzeuge versammeln, steigt die Spannung spürbar. Viele Fahrer tragen unter ihren Rennanzügen inzwischen Kühlwesten, um sich auf Cockpittemperaturen vorzubereiten, die an solch heißen Sommertagen deutlich über 50 Grad Celsius erreichen können. Dann erlischt die Startampel.
Was im Fernsehen kontrolliert wirkt, entfaltet an der Strecke eine völlig andere Dynamik. Wer vom Paddock aus Rennwägen mit der Kamera erfassen möchte, muss schnell reagieren. Während George Russell oder Kimi Antonelli 70 Runden drehen, lassen sich ihre Gespräche mit den Renningenieuren in Echtzeit über Teamfunk-Headsets verfolgen. Einmal mehr wird deutlich, dass moderne Formel 1 weit mehr ist als Geschwindigkeit: Reifenstrategie, Boxenstopps, Energie-Management und die Kommunikation zwischen Fahrer und Kommandostand beweisen, wie jede noch so kleine Entscheidung innerhalb weniger Sekunden über Sieg oder Niederlage entscheidet.
Wenn der Grand Prix die Stadt zurückerobert
Je näher die letzten Runden rücken, desto gespannter wird die Stimmung. Jeder Blick richtet sich auf die Zeitentafeln, jede strategische Entscheidung in der Box könnte das Rennen noch einmal drehen. Als schließlich die karierte Flagge fällt, entlädt sich die Spannung schlagartig. Über der hügeligen Landschaft des Hungarorings kreisen Hubschrauber, Konfetti regnet auf das Podium, Champagnerfontänen schießen in die Höhe. Es ist der feierliche Moment, den Millionen Fernsehzuschauer*innen kennen – aus wenigen Metern Entfernung wirkt er jedoch deutlich intensiver.
Doch während sich die Tribünen langsam leeren, endet das Grand-Prix-Wochenende noch längst nicht. Hinter den Kulissen beginnen die Teams bereits damit, Garagen und Hospitality-Einheiten abzubauen. Gleichzeitig verlagert sich das Geschehen zurück in die Stadt. Im W Budapest klingt das Rennwochenende beim Musikformat W Presents aus, an diesem Abend mit dem Berliner Live-Act GHEIST. Zwischen Hotelgästen, Kreativen, Motorsportfans und einzelnen Gästen aus dem Formel-1-Umfeld setzt sich die besondere Atmosphäre des Wochenendes fort – nur wenige Stunden nachdem auf dem Hungaroring noch um jede Tausendstelsekunde gekämpft wurde.