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Zum ersten Mal in der fast 200-jährigen Geschichte von Tiffany & Co. stehen Schmuckstücke des Hauses im Zentrum eines internationalen Spielfilms – nicht als bloße Requisite, sondern als bedeutungstragendes Gestaltungselement.
Ein filmisches Debüt von faszinierender Eleganz
Für Guillermo del Toros Neuverfilmung von Frankenstein wurden insgesamt 27 Juwelen ausgewählt, die das visuelle Vokabular des Films maßgeblich prägen: historische Archivschätze, zeitgenössische High Jewelry und fünf eigens für die Produktion entworfene Designs.
Juwelen als Spiegel innerer Welten
Der Schmuck agiert dabei nicht nur als Zierde, sondern als emotionale Verstärkung der Charaktere – besonders spürbar bei der Figur der Elizabeth, verkörpert von Mia Goth. Ihre visuelle und psychologische Transformation wird durch eine fein kuratierte Auswahl von Schmuckstücken begleitet, die Stimmungen übersetzen und Tiefe verleihen. Ein herausragendes Beispiel: eine um 1900 gefertigte Diamantenkette mit über 40 Karat in Gold- und Platinfassung – ein Stück Geschichte, das erstmals wieder auf der Haut getragen wird.
Handwerk trifft auf filmische Vision
Kostümbildnerin Kate Hawley entwickelte in enger Zusammenarbeit mit dem Kreativteam von Tiffany eine visuelle Sprache, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwebt. Einige der Schmuckstücke basieren auf Originalen aus dem Tiffany-Archiv – darunter Werke von Julia Munson und Meta Overbeck, beide unter der künstlerischen Leitung von Louis Comfort Tiffany –, andere wurden neu interpretiert oder eigens für Frankenstein geschaffen. Entstanden ist ein ästhetisches Wechselspiel aus organischen Formen, dramatischer Silhouette und handwerklicher Finesse.
Tiffanys Rolle im Kino: mehr als Schmuck
Für Tiffany & Co. ist diese filmische Zusammenarbeit ein logischer Schritt in einer langen Geschichte kreativer Partnerschaften. „Schmuck kann mehr als glänzen – er erzählt, unterstreicht, verankert Figuren in ihrer Zeit und in ihrer inneren Welt“, so Christopher Young, Creative Director. Frankenstein sei nicht nur eine neue filmische Vision eines literarischen Klassikers, sondern ein Raum, in dem sich Mode, Kunst und Narration begegnen.
Ein visuelles Statement mit Haltung
Ob funkelnde Halsketten, gravierte Armbänder, Broschen, Ohrringe oder eine kunstvoll gearbeitete Taschenuhr: Die Auswahl spiegelt nicht nur die gestalterische Vielfalt des Hauses, sondern auch seine Fähigkeit, in unterschiedlichen Epochen und Erzählungen mitzuwirken. Dass Tiffany & Co. nun auch die große Leinwand erobert, ist weniger Überraschung als folgerichtiger Ausdruck einer Markenidentität, die seit jeher Kunst, Kultur und Handwerkskunst verbindet.
Frankenstein, inszeniert von Guillermo del Toro und mit Oscar Isaac, Jacob Elordi, Mia Goth sowie Christoph Waltz in den Hauptrollen, startet am 17. Oktober in ausgewählten Kinos und ist ab 7. November weltweit auf Netflix verfügbar.