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Im Winter ist unsere Haut besonders anspruchsvollen Situationen ausgesetzt: trockene Heizungsluft drinnen, kalter Wind draußen. Das betrifft nicht nur unsere Gesichtshaut, sondern unseren gesamten Körper. Zwischen reichhaltigem Body Oil und leichtem Body Serum stellt sich deshalb die Frage: Was braucht unsere Haut jetzt wirklich – nährende Öle oder hochkonzentrierte Wirkstoffe? Und worin liegt eigentlich der Unterschied? Welches Produkt zu Ihren Bedürfnissen passt, erfahren Sie in diesem Arikel.
Body Oil vs Body Serum: Die richtige Vorbereitung
Bevor wir unsere Haut im nächsten Schritt mit feuchtigkeitsspendenden Lotionen, Seren oder Ölen verwöhnen, müssen während der Dusche die richtigen Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gehört einerseits die ausführliche Reinigung mit Body-Wash, andererseits das wöchentliche Peeling mit einem Body-Scrub oder rauen Handschuh, um abgestorbene Zellen sanft von der Hautoberfläche zu entfernen. Man möchte schließlich im nächsten Schritt nicht nur Schmutz und Hautschüppchen verreiben, sondern eine saubere Oberfläche bieten, über die Pflegeprodukte effizient einziehen können.
Body Serum: Starke Wirkung, leichte Textur
Die Verwendung von Seren hat sich schon lange in unserer Skincare-Routine etabliert, doch was wir bisher nur für unser Gesicht verwendet haben, tut unserer restlichen Haut ebenso gut. Denn Seren verpacken starke Wirkstoffe, meist hoch konzentriert in einer leichten, angenehmen Textur – und das für den ganzen Körper.
Die Anwendung von Body Serum
Direkt nach dem Duschen verzichten wir auf langes Abtrocknen, sondern lassen unsere Haut leicht feucht. So kann das Körper-Serum ebendiese Feuchtigkeit einschließen und seine volle Wirkung entfalten. Im Sommer kann dies schon als Feuchtigkeitspflege reichen, doch gerade für trockene Hauttypen oder in den Wintermonaten empfehlen wir über das noch nicht ganz eingezogene Serum eine Lotion, Milk, Creme oder Butter aufzutragen, die die Haut noch zusätzlich geschmeidig hält. Diese zweite Schicht ist auch sinnvoll, um die Wirkstoffe des Serums einzuschließen und die Haut noch zusätzlich vor äußeren Einflüssen zu schützen.
Die Wirkstoffe in Body Serum
Seren können in ihrer Anwendung ganz individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Haut angepasst werden, dies gilt für den Körper genauso wie für das Gesicht:
- Hyaluronsäure bindet besonders gut Wasser und sorgt so für mehr Feuchtigkeit in der Dermis
- Vitamin C hellt Pigmentflecken auf und hat eine antioxidative, also entzündungshemmende Wirkung
- Um vorzeitigen Alterserscheinungen vorzubeugen, helfen Wirkstoffe wie Retinol, Vitamin B oder das Coenzym Q10 in der Körperpflege
- Seren mit den Säuren BHA oder AHA haben einen peelenden Effekt, kurbeln die Bildung neuer Hautzellen an und sorgen so bei wöchentlicher Anwendung für einen frischen, glowy Effekt am ganzen Körper
Body Oil: Reichhaltig und entspannend
Der Mythos, dass Öl auf der Haut einen schmierigen Film hinterlässt und Hautunreinheiten begünstigt, hält sich hartnäckig. Doch Körperöl muss weder besonders fettig sein, noch eignet es sich nur für extrem trockene Haut. Vielmehr bietet es ein ganzheitliches Erlebnis, da bei der Anwendung von Körperöl nicht nur die Wirkstoffe, sondern ebenso das entspannende Einmassieren des Produktes zu unserem Pflegeritual beiträgt.
Die Anwendung von Body Oil
Genau wie das Serum für den Körper trägt man Öl am besten auf noch leicht feuchter Haut nach dem Duschen auf. So bildet es eine Wasser-Öl-Emulsion, die leichter von der Dermis aufgenommen werden kann. Dies kann in vielen Fällen schon reichen, doch gerade im Winter kann im nächsten Schritt eine Bodylotion diese extra Portion Feuchtigkeit einschließen. Wenn die Haut besonders strahlen soll, dann kann man auch nach dem Eincremen noch Körperöl auf die Glanzpunkte der Haut, beispielweise auf die Schultern oder das Schlüsselbein, auftragen.
Die Wirkstoffe in Body Oil
Bei Körperölen sind es weniger zugefügte Wirkstoffe, als die Basis, die für unterschiedliche Hauttypen Pflege bereithält. Allgemein gilt, dass diese Pflege häufig mit ätherischen Ölen angereichert sind, um weniger nach der pflanzlichen Öl-Basis zu duften, sondern beispielweise nach Orange oder Rose. Darauf sollte man besonders achten, wenn man empfindlich auf Parfümierung reagiert, da die Haut leicht gereizt werden kann. Diese Öle sind üblich:
- Mandelöl enthält einerseits Linolsäure, das die besonders sensible Haut vor Reizungen schützt, und außerdem die ungesättigte Fettsäure Palmitin, das die Haut geschmeidig und glatt macht
- für extra Schutz eignet sich Oliven- oder Jojobaöl in der Hautpflege, die antioxidative mit feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften vereint
- besonders reichhaltige Öle wie beispielweise Argan- oder Avocadoöl sind für reifere Haut geeignet, da sie die Regeneration unterstützen
Body Oil vs. Body Serum: Was eignet sich besser für meine Bedürfnisse?
Für welchen extra Schritt in der Pflege-Routine Sie sich entscheiden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Serum zieht schnell ein und ist für viele Hauttypen geeignet, Öl hingegen braucht etwas länger, um einzuziehen, punktet dafür aber mit dem zusätzlichen Wellness-Effekt durch das massierende Auftragen. Sowohl Seren, als auch Öle sind besonders sinnvoll zur Winterzeit, da sie die Haut mit zusätzlicher Pflege versorgen und länger anhaltende Feuchtigkeit spenden, als es nur eine Lotion vermag. Wir sagen: die Mischung macht's! In der Routine zwischen der Wirkstoff-basierten Pflege eines Serums und dem Selfcare-Fokus des Öls abzuwechseln, vereint das Beste aus beiden Welten und hält unsere Haut auch im Winter schön geschmeidig.